Caspar David Friedrich Schriftzug   Schule – BIG-E



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Die größte E-Bassgitarre der Welt "BIG-E"

Die ursprüngliche Idee, eine E-Gitarre auf das Dach unseres Schulgebäudes zu setzen, wurde in unserer sehr aktiven Gesamtschülervertretung geboren. Die Arbeitgruppe Schulleben meinte, ein eindeutiges Zeichen für das musische und künstlerische Profil unserer Schule zu setzen, sei überfällig!

Schon von weitem soll die Gitarren-Skulptur auf eine weniger beleuchtete Seite Hellersdorf verweisen. Das bunte Hellersdorf, Kreativität zwischen der einheitlichen Wohnform Platte und ganz besonders die Entfaltungsstätte unserer Schüler - IHRE Schule! Eine stilisierte E-Gitarre auf dem Dach. "Das wäre es!" meint Hannes, Kopf der Schulband "This world is ours"!

Ein zufälliges Treffen, in der "Galerie Kulturhof Wünsdorf" bei Manfred Sieloff, brachte den richtigen Mann ins Spiel, der von Anfang an offen für eine Umsetzung und Zusammenarbeit mit Schülern war, für den es nie Bedenken der Umsetzbarkeit gab.

Der "Jugendwettbewerb Stadtumbau-Ost 2012" stellte Finanzen in Aussicht, eine kleine Gruppe Schüler erkämpfte in selbstlosem Einsatz mit einem 3.Platz den maximalen Betrag von 3000 EUR für das Material der "Gitarre". Für die Präsentationsveranstaltung zum Wettbewerb und zur Inspiration für die spätere praktische der Gitarrenskulptur, stellte der WP Kurs von Frau Link im Schuljahr 2011/12 einige Gitarren- Modelle her.

Dann wurde es stiller, denn die mögliche Belastung unseres Schuldaches setze eindeutige technische Grenzen. Das Dach kann den auftretenden Kräften nicht genug entgegensetzen.
Das AUS?!
NEIN!
Das war erst der Anfang! Der Bildhauer Manfred Sieloff konnte seinen Kollegen, den Kunstformer Markus Schulz, für das Projekt begeistern. Das stählerne-steinerne-Künstlerduo "Betonfreunde.de" erdachte sich: "Warum nicht eine bespielbare Gitarre aus Beton herstellen?" Die größte E-Bassgitarre der Welt, der Griff nach den Sternen, dem Eintrag im Guinness Buch der Rekorde, warum mit weniger zufrieden geben?

"Die größte E-Bassgitarre der Welt" genannt "BIG-E" wird nach ihrer Fertigstellung ihren Platz auf dem Schulhof finden. Im Zuge der ohnehin gerade stattfindenden Schulhofneugestaltung, kann die bauliche Umsetzung gut integriert werden. Frau Franke, vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, unterstützt uns mit ihrer Fachkenntnis prima!

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Beginn des Weltrekordversuchs 23.10.2012

Ab diesem Dienstag trifft sich immer ein Teil des WP Kurses auf dem Gelännde des "Steinmetzhof", bei den Betonfreunden und der Kunstformerei-Schulz, Lehderstrasse in Berlin-Weissensee. Für die nötige Inspiration der Schüler ist in der Gemeinschaftswerkstatt gesorgt. Eineüberätigende Menge an fertigen oder in Arbeit befindlichen Steinobjekten sind im Raum verteilt, bzw. es wird an ihnen in direkter Nachbarschaft gearbeitet.
Ab dem 30.10.2012 bauen wir! In regelmäßigen Abständen können Sie hier den Fortgang der Arbeiten besichtigen.

Alle Aktiven werden alles daran setzen, den hohen Erwartungen die nun geweckt wurden gerecht zu werden und den investierten Geld- Mitteln am Ende ein weitaus wertvolleres Stück Kultur und Identität für unsere Schule päsentieren zu können!
Karsten Thrun

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Staunen-2  Klick mich für mehr Bilder

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Beginn der Arbeit am Gitarrenkörper 30.10.2012

Um die richtigen Größenverhältnisse zu bestimmen, nahmen wir an einem Bass aus dem Bandraum Maß. Das Umrechnen auf unser Riesenmodell machte uns Mathegenies natürlich nichts aus. Dann ging es endlich an die praktische Arbeit: Zuerst haben wir eine grobe Skizze von unserer Gitarre auf einer Holzplatte gemacht und sie zu Recht gesägt.

Die zugeschnitten Styroporteile haben wir dann auf die Holzplatte aufgelegt und drei Schichten übereinander geklebt. Der Kampf um die Klebepistole war dabei der schwerste Part. Wie ihr auf den Fotos verfolgen könnt, haben wir auch immer wieder den Körper auf das Gestell geschraubt. Man muss doch mal sehen, wie es wirkt!

Wir wärden uns freuen, wenn ihr dieses Projekt weiterhin verfolgt.
Nico H. Klasse 10c

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Teil 1 ist fertig  Klick mich für mehr Bilder

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Als wir nach unserer Irrfahrt durch den Schienenersatzverkehr in der Werkstatt ankamen war es schon 14.50 Uhr. Jenny und Isabell waren aber schon früher da und beklebten die Rückseite der Gitarre mit einer neuen Schicht Styropor.
Nach ausführlicher Einweisung gingen alle an die Arbeit. Unsere Aufgabe lautete, Ecken und Kanten abzurunden. Schon nach kurzer Zeit sahen wir wie die Schneemänner aus. Das kam durch die abgeschliffenen Styroporteilchen, die an uns klebten wie Kreide an der Tafel. Es haftete so gut wie überall an unserem Körper und natürlich wollten wir es wieder loswerden. So nahmen wir die Luftdruckpistole und pusteten uns damit ab. Wir setzten nun die Arbeit wieder fort und bemerkten, das unsere Saubermachaktion nichts brachte: Wieder Schneemänner bzw. Schneefrauen.

Die beiden Künstler Manfred Sieloff und Markus Schulz, die mit uns an dem Projekt arbeiten und uns mit Ideen unterstützen, haben mit Messern einen Streifen in die Rückseite geschnitten. In diesen wurde später eine Metallschiene eingefügt und befestigt. Zu guter Letzt hingen wir die Gitarre an das Stativ und schäumten die restlichen großen Löcher aus.

Und natürlich würden wir uns freuen, wenn ihr das Projekt wieder verfolgt.
Sanny H. und Dustin H. 10c

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Der Hals ist fertig

Hallo, ihr fleißigen Leser/innen!
Schön, dass ihr uns weiterhin begleitet. Heute haben wir gemeinsam den Hals und den Kopf der Gitarre fertig gestellt. Styropor geklebt, geschliffen, ausgeschäumt und wieder geschliffen. So langsam nimmt unsere Gitarre Form an. Sie besteht zwar noch aus Styropor, aber das ist nur der Anfang. Ach ja, ein kleines Grüppchen von uns formte aus Ton unsere zukünftigen Stimmflügel. Diese sollen natürlich auch etwas Besonderes werden!

Unsere Gruppen werden immer teamfähiger. Die Arbeit mit den Künstlern macht auch riesigen Spa&
;. Wir freuen uns darauf, dass ihr die Schritte unserer Gitarre weiterhin verfolgt.
Viel Spaß dabei und noch mal ein herzliches Danke von allen beteiligten Schüler/innen.

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Die letzten Feinheiten  Klick mich für mehr Bilder

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Und weiter geht es!
Heute haben wir das spätere Griffbrett, den Hals unseres Basses, wieder und wieder in Form geschliffen. Styropor lässt sich toll schleifen, die vielen winzigen Krümel finden leider den Weg in die kleinste Ecke und sind auf Dauer wirklich unangenehm. Im Anschluss wird der Hals mit dünnflüssigem Gips bestrichen, geschliffen und wieder bestrichen und wieder geschliffen. Es war sehr witzig, da wir danach alle aussahen wie Gipsfiguren! Das heutige Ergebnis entschädigt uns aber für unsere Mühe!
Monja 10b

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Im Mai 2013 wurde nun die fertige, 900 kg schwere Gitarre mit einem Schwerlaster in unsere Schule gefahren und aufgestellt.
Am 6.Juni, anlässlich unseres 20 jährigen Jubiläums wurde sie eingeweiht.

Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre  Gitarre 

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Dominostein für das Mauerprojekt